| Die CMD: Das Chamäleon der Schmerzen |
zurück zum ProgrammDie CMD, das Chamäleon der Schmerzen (Dr. Brigitte Losert-Bruggner, MICCMO) Das Kiefergelenk- und Kopfgelenksystem ist eine neuromuskulär und neurophysiologisch gesteuerte reflektorische Einheit. Die Bewegungen der Kopf- und Kiefergelenke werden durch gemeinsame motorische Programme über deszendierende kortikobulbäre bzw. kortikospinale Bahnen gesteuert. Kiefer- und Kopfbewegungen laufen immer koordiniert ab. Somit ist eine Kieferfehlstellung von einer HWS-Fehlstellungen nicht abzugrenzen. Kopf-/Kiefergelenkstörungen haben Einfluss auf die posturale Muskulatur bis in die unteren Extremitäten (Hülse M, Neuhuber W, Wolff HD (Hrsg) (2005) Die obere Halswirbelsäule. Springer Berlin Heidelberg; Neuhuber WL (2004) Die Nacken-Kiefer-Balance. ICCMO-Kompendium. Greiser Raststatt. S. 17-23; Zafar H. (2000) Integrated jaw and neck function in man). Craniomandibuläre und craniocervikale Dysfunktionen bilden eine nosologische Entität, und das klinische Beschwerdebild der CCD ist kaum von dem der CMD abgrenzbar. Fallbeispiele und eine retrospektive Praxisstudie der Referentin mit 555 CMD-Patienten sollen diese Zusammenhänge diskutieren. Brigitte Losert-Bruggner![]()
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