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zurück zum ProgrammPrinzipien der neuromuskulären Zahnheilkunde und gesunder Schlaf. Die Rolle der Myozentrik in der zahnärztlichen Therapie von Schlafstörungen (Dr. Brigitte Losert-Bruggner, MICCMO)Die Myozentrik ist ein wertvolles Hilfsmittel für eine erfolgreiche Therapie funktioneller Wirbelsäulenbeschwerden mittels Aufbissschiene und der Schlafapnoe mittels Protrusionsschiene. Kiefer- und Kopfgelenke bilden eine kybernetische Einheit und craniomandibuläre und craniocervikale Dysfunktionen bilden eine nosologische Entität. Kiefer/Kopfgelenkstörungen haben Einfluss auf die posturale Muskulatur bis in die unteren Extremitäten und können Kopf-, Nacken-, Rückenschmerzen, Schwindel und Insomnie hervorrufen oder mit unterhalten. Wird eine Kieferfehlstellung (CMD) bei chronischen wirbelsäulenbedingten Schmerzen nicht beachtet, ist das Schmerzgeschehen und die hierdurch bedingte Schlafstörung kaum erfolgreich zu behandeln. Tiefbiss und Retrallagen des Unterkiefers sind typische CMD-Zeichen bei Patienten mit Schlafapnoe. Werden neuromuskuläre Parameter bei der Protrusionsschienentherapie berücksichtigt, kann der Zahnarzt häufig die Schlafapnoe und die CMD gemeinsam therapieren, sodass die CMD keine Kontraindikation bei der Behandlung der Schlafapnoe mittels Protrusionsschiene darstellt. TENS und Auriculo-Stimmulations-Therapie (AST) sind als Entspannungsmaßnahmen bei der myozentrischen Bissnahme nicht mehr wegzudenken. Die Kursteilnehmer können die Entspannungsmaßnahmen praktisch üben, entsprechende Bissnahmen durchführen und den Biss über einfache manualtherapeutische Testungen überprüfen. Brigitte Losert-Bruggner
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